Was steckt hinter dem Gin & Tonic Trend?

Gin & Tonic

Seit gut einen Jahr ist Gin & Tonic mal wieder sehr gefragt. Doch was ist so besonders an dieser „Modeerscheinung“?

Der moderne Gin & Tonic Trinker hat zumindest eine Ahnung über die einzelnen Kräuter, Gewürze und Zitrusschalen die in seinen Lieblingsgin enthalten sind.

Außerdem weiß er welches Tonic Water gut zu seinen Gin passt und selbstverständlich reicht eine Zitronenscheibe als Deko längst nicht mehr aus. Der moderne Gin & Tonic Trinker verlangt nach Gurkenscheiben, Zitronenzesten, Grapefruitscheiben, Thymianzweigen, oder schwarzen Pfeffer um seinen Lieblingsgin geschmacklich zu untermalen.

Doch woher weiß man welches Tonic zu welchem Gin passt? Welche Zutaten sollte man für einen bestimmten Gin & Tonic als Dekoration verwenden? Und was ist eigentlich Gin bzw. Tonic Water?

Fakten über Gin

Seine Wurzeln hat Gin in den Niederlande. In den 16 Jhd. war die Mischung aus Wachholderbeeren und Alkohol ein bekanntes Mittel gegen Fiebererkrankungen und wurde als Genever bezeichnet.

Im Holländisch-Spanischen Krieg verbreitete sich Genever auch in England und wurde dort zu einen beliebten Genussmittel. Schnell wurde das Wort Genever zu Gin anglisiert. Durch die britische Seefahrt und Kolonialisierung verbreitete sich Gin weltweit.

Gin kann recht einfach hergestellt werden. Die Grundlage ist ein Neutralsprit, dabei spielt der Ursprung des Neutralsprits keine Rolle.

Der Neutralsprit wird mit Aromapflanzen (Botanicals) versetzt wie etwa Wachholder, Zitronenschalen, Koriander, Kümmel.

Nach einer bestimmten Mazerationszeit wird in der Regel nach dem Pot Still Verfahren destilliert und das gewonnene Destillat mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt.

Bei einen London Dry Gin, oder einen Dry Gin ist eine geringe Zuckerzugabe erlaubt. Ursprünglich war Old Tom Gin sehr beliebt, dieser hat einen höheren Zuckergehalt. Wird der Gin nur als Gin bezeichnet können rein theoretisch auch nach der Destillation künstliche, oder natürliche Aromen und Farbstoffe dazu gegeben werden.

Heute gibt es eine Vielzahl von Gin-Brennereien auf der ganzen Welt. Manche Gin-Sorten sind noch an den klassischen Gin mit wenig Botanicals und deutlicher Wachholdernote angelehnt. Doch es gibt auch viele moderne Gins mit eigensinnigem Charakter.

Bekannte Ginsorten:

  • Beefeater London Dry Gin: Diesen Gin kann man durchaus als klassischen Gin bezeichnen, er hat nur wenige Botanicals wie etwa Wachholder, Angelikawurzel, Koriandersamen, Süßholz, Mandel, Bitterorangenschale und Zitrusschale. Die Botanicals werden 24 Stunden lang mazeriert.
  • Bombay Sapphire: Bekannt ist dieser Gin durch die Dampfinfusion. Dabei durchziehen bei der Destillation die heißen Dämpfe einen Topf mit den Botanicals, dieser Gin wird dadurch etwas milder. Bei diesem Gin werden 10 Botanicals verwendet die auch auf der Flasche abgebildet sind.
  • Ferdinand`s Saar Dry Gin: Dieser Gin wird mit Riesling versetzt und es kommen 30 Botanicals wie etwa Wachholder, Quitte, Hopfen, Koriander, Zimt und Angelika zum Einsatz. Ein sehr komplexer Gin, bei den der Wachholder ehr unter geht.
  • Gin Mare: Der mediterrane Gin aus Spanien wird 36 Stunden lang unter anderen mit Wachholder, Thymian, Rosmarin, Basilikum, Oliven, Zitrusschalen und Kardamon mazeriert und dann destilliert. Ein sehr kräuterlastiger Gin mit einer kaum wahrnehmbaren Wachholdernote.
  • Hendricks Gin: Dies ist ein klassisches Bespiel warum dieser Gin auf der Flasche auch nur als Gin bezeichnet werden darf, da nach der Destillation noch Gurkenextrakte und Rosenblütenessenz hinzugegeben wird. Allerdings ein sehr gut ausbalancierter Gin mit einer deutlichen Wachholdernote.
  • Monkey 47: Der bekannteste Gin aus dem Schwarzwald mit seinen 47 Botanicals und 47 % Vol. ist ein sehr komplexer Gin. Das Originalrezept stammte von den Briten Montgomery Colllins der nach dem 2. Weltkrieg im Schwarzwald das Gasthaus zum wilden Affen eröffnete. Er brannte seinen eigenen Gin, der erst kürzlich wiederentdeckt wurde und nun seit 2010 vermarktet wird.
  • Tanquery London Dry Gin: Ein sehr klassischer Gin mit ausgeprägter Wachholdernote. Neben den London Dry Gin gibt es jedoch diverse andere Sorten wie etwa der Tanquery N°10 mit einer deutlichen Zitrusnote.

Fakten über Tonic Water

Auch Tonic, oder besser gesagt Chinin wurde ursprünglich als Medizinprodukt verwendet. Das sehr bitter schmeckende Mittel gewonnen aus der Rinde des Chininbaumes wurde gegen Malaria eingesetzt.

Die Einnahme wurde 1870 für britischen Seefahrer zur Pflicht und gern wurde Chinin mit den noch süßen Old Tom Gin vermengt. Streng genommen die ersten Gin & Tonic`s.

Später wurde Chinin in einer weitaus wohlschmeckenderen Variante als Limonade vermarktet und es entwickelte sich zum Erfrischungsgetränk.

Bekannte Tonic-Marken:

  • Thomas Henry
  • Schweppes
  • Fentimans
  • Fever Tree
  • Gents
  • Goldberg
  • Aqua Monaco
  • 1724 Tonic

So wird ein Gin & Tonic serviert

Als Glas empfiehlt sich ein Longdrinkglas, aber auch ein Rotweinglas ist nicht ungewöhnlich.

Zunächst füllt man das Glas mit Eiswürfeln, hier sollte man an Eis nicht sparen und es sollte ausschließlich frisches Eis verwendet werden, damit der Gin & Tonic nicht verwässert.

Nun gibt man 4 cl bis 6 cl Gin in das Glas, dies hängt vom Mischungsverhältnis ab. In der Regel 1 Teil Gin auf 3 Teile Tonic Water. Das Mischungsverhältnis sollte man aber an den Gin anpassen.

Am besten man stellt eine gekühlte kleine Flasche Tonic Water neben das Glas, so kann man sich am besten an die richtige Mischung heran tasten.

Sollte das Glas mit Tonic Water aufgefüllt werden, dann einfach kurz mit einen Barlöffel umrühren.

Über die Deko kann man sich streiten, hier sollte man wissen, dass die Deko einen großen Einfluss auf das Geschmacksbild hat. Manchmal passt die Schale einer Zitrone, oder Limette, aber auch frische Kräuter, oder Gurkenscheiben können gut zu einem bestimmten Gin passen.

Die perfekte Kombination aus Gin, Tonic Water und Deko

  • Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Verwendet man das weder zu süße und weder zu bittere Thomas Henry Tonic, kommt hier der Monkey 47 sehr gut in seiner reinen Form zur Geltung. Die Bitternoten sind erst am Abgang bemerkbar.

Mit den etwas süßeren und weniger bitteren 1724 Tonic kommen ganz neue Aromen zum Vorschein, dies ist wohl auch den sehr ausgeprägten Zitrusnoten des Tonics zu verdanken.

Als Dekoration empfiehlt sich die Schale einer Grapefruit für beide Tonics.

  • Hendricks Gin

Mit dem Thomas Henry Tonic sind die Gurkenaromen des Gins sehr gut spürbar, auch die Bitternoten überspielen die Aromen des Gin`s nicht.

Natürlich sollte man mit einer Gurkenscheibe dekorieren.

  • Tanqueray N°10

Auch die eleganten Zitrusnoten des Tanqueray N°10 werden von den Bitternoten des Fever Tree Tonics nicht übertüncht. Die ausgeprägte Perlage sorgt für einen sehr erfrischenden Gin & Tonic.

Ideal passt ein Schlitz Pink Grapefruit als Dekoration dazu.

  • Gin Mare

Durch das weniger süße und erst im Abgang bittere Fever Tree Tonic kommen die Kräuteraromen des Gin Mare sehr gut zur Geltung.

Als Dekoration kann man einen Zweig Thymian in das Glas geben, am besten vorher mit der flachen Hand anschlagen, damit die Aromen frei werden.

  • The Duke

Die Hopfenaromen des The Duke Gin`s aus Bayern ergeben mit den sehr ausgeprägten Zitrusaromen des Fentimans Tonic`s eine sehr gut ausbalacierte Kombination.

Diese Gin & Tonic Kombination dekoriert man am besten mit einer Orangenschale.

Fazit

Dies sind ein paar Beispiele für sehr harmonische Gin & Tonic Varianten, bei denen die Eigenheiten des Gins möglichst gut zur Geltung kommen sollen. Eine weitere Hilfestellung liefert z.B. der Gin & Tonic Guide von Mixolgy, diesen kann man direkt über den Internetauftritt des Magazins bestellen.

Außerdem findest du eine gute Hilfestellung ebenfalls hier: Gin Tonic

Die Aromenvielfalt des Gins ist quasi unbegrenzt und zurzeit kommen immer wieder neue Gins und Tonics auf den Markt. Es bleibt abzuwarten wie lange dieser Trend noch anhält.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit deinen favorisierten Gin und ich hoffe, dass dieser Beitrag dir einen Anreiz geben konnte wie du diesen am besten genießen kannst.

Chears.

Cocktails aus der Maschine?

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Echte Cocktailfans sind schnell skeptisch, wenn sie erstmals vom Konzept einer Cocktailmaschine hören. Cocktails in wenigen Sekunden ohne Barkeeper zusammengemixt? Wo bleibt denn das das echte Cocktail-Feeling?

Teilweise mögen diese Einwände ja auch stimmen. Aber ob eine Cocktailmaschine echtes Erlebnis bieten kann, hängt von vielen Faktoren ab. Erst einmal gibt es verschiedene Arten von Cocktailmaschinen: Solche, die einfach nur vorgemixte Cocktails auslaufen lassen, und andere, die die Cocktails aus frischen Zutaten erst dann mixen, wenn sie benötigt werden. Es ist offensichtlich, dass diese frisch gemixten Cocktails besser schmecken, vor allem wenn hochwertige Markenspirituosen verwendet werden. Ein zweiter Faktor ist das Aussehen der Cocktailmaschine. Manche Cocktailmaschinen werden einfach nackt vermietet, andere sind mit schicken Extras wie Spiegelaufsätzen und LED-Beleuchtung ausgestattet und machen die Gäste schon durch ihre außergewöhnliche Erscheinung neugierig.

Wenn also sowohl ein Barkeeper als auch eine Cocktailmaschine dem Gast ein Erlebnis bieten kann – wenn auch auf unterschiedliche Weise – was sind dann die Argumente dafür, in Sachen Cocktail-Catering auf eine Maschine zu setzen? Letztendlich sind es vor allem zwei Gründe: Der erste Punkt ist die Geschwindigkeit der Cocktailmaschine im Vergleich zum Barkeeper. Die einzeln angesteuerten Pumpen mixen die verschiedenen Cocktailzutaten in wenigen Sekunden frisch zusammen, ein Cocktail braucht so in der Herstellung nur etwa fünf Sekunden. Dazu kommt lediglich noch die Zeit, die man für Eiswürfel und Strohhalm braucht. Gerade wenn man auf großen Veranstaltungen eine Cocktailmaschine mit zwei Mann besetzt, kann man aber tatsächlich bis zu fünf Cocktails pro Minute (!) ausschenken, und zwar unabhängig davon ob es die gleichen oder unterschiedliche Cocktails sind. Das zweite Argument ist, dass die Maschine tatsächlich jeden Cocktail gleich mixt. Übermüdungserscheinungen nach einem langen Cocktailabend mit nachlassender Cocktailqualität kennt die Cocktailmaschine nicht.

Aber natürlich gibt es auch Argumente, die für den Barkeeper sprechen: Wer zum Ausschenken seiner Cocktails eine echte Show bieten möchte, und auch die Zeit dafür hat, weil es sich um eine eher kleine Veranstaltung handelt, bekommt dies nur von einem Barkeeper. Wer mit Liebe gemixte und dekorierte Drinks bevorzugt, trifft mit einem Barkeeper ebenfalls die bessere Wahl, insbesondere wenn er vielleicht sogar die Möglichkeit hat, einen richtig guten und bekannten Barkeeper zu bekommen.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind auf Cocktails aus einer Cocktailmaschine, dann finden Sie beim Cocktail-Catering Cocktails nonstop einen Cocktailservice, der mit seiner interessant gestalteten Cocktailmaschine und frischen hochwertigen Zutaten alle Voraussetzungen erfüllt, um die Cocktails auf Ihrem Event zu einem Erlebnis zu machen.

Cocktail Bitters von The Bitter Truth

Manche Cocktails brauchen zum Abrunden ein/zwei Dashes eines Cocktail Bitters und sind als Grundausstattung für jede Cocktailbar unabdingbar. Ausgefallene, aber auch klassische Bitters bietet nun die Münchner Firma The Bitter Truth an. Schon oft in der Mixology erwähnt, könnt Ihr nun beim Onlineshop Drinkology einen Essential Pack kaufen. Vier tolle Bitters sind im Pack enthalten:

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